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5 Tipps um den richtigen Hundesitter zu finden

Es gibt einige Gründe, warum du dich evtl. im Laufe deines Hundehalter-Lebens mit der Thematik eines Hundesitters, Dogwalkers oder gar einer Hundetagesstätte auseinander setzen musst. Vielleicht kannst du deinen Hund nicht mit zur Arbeit nehmen und möchtest ihn nicht so lange alleine zu Hause lassen, oder du hast dir ein Bein gebrochen und kannst zeitweise nicht mehr selbst mit deinem Hund Gassi gehen. Ganz egal, was auch dein Grund sein mag, ich gebe dir 5 Tipps, wie du den richtigen Dogwalker bzw. Hundesitter findest! Der Einfachheit halber werde ich im Text nur vom Dogwalker sprechen.

Wenn man einen Dogwalker sucht, führt der erste Weg sicher zu Google, um einen Dogwalker in der näheren Umgebung zu finden. In Großstädten hat man damit sicherlich Erfolg, in ländlicheren Regionen kann man da aber schon mal in die Röhre gucken. Deshalb ist mein erster Tipp:

1. Frage einen Nachbarn!

So manch ein Nachbar ist in seiner eigenen Funktion als Wachhund vom Dienst schon schwer beschäftigt. Aber in so ziemlich jeder Nachbarschaft gibt es Rentner, Studenten, andere Hundehalter usw., die unter Umständen zu den Zeiten zu Hause sind, an denen du es nicht bist, oder vielleicht selbst keinen Hund halten können, sich aber gerne zum Gassi gehen anbieten. Stichwort Dogsharing! 
Vielleicht kannst du dich statt mit Bezahlung mit einem anderen Gefallen revanchieren, z.B. regelmäßige Einkäufe mit erledigen oder ähnliches. 
Der Vorteil an einem Nachbarn als Dogwalker ist vor allem die Wohnortnähe. Aber auch das Vertrauen, was von Nöten ist, um ihm deinen Hund anzuvertrauen und ggf. auch einen Schlüssel zu deiner Wohnung, ist bei einem bekannten Gesicht, mit dem man vielleicht schon ein paar mal gesprochen hat, wesentlich größer. 
 

2. Such dir einen Profi!

Hast du einen professionellen Dogwalker, Hundesitter oder eine Hundetagesstätte ins Auge gefasst, solltest du einen Termin zum persönlichen Kennenlernen vereinbaren. Ein verantwortungsvoller Dogwalker wird keine Betreuung eines Tieres zusichern, das er noch gar nicht kennt! Ein erstes gegenseitiges Beschnuppern ist also Pflicht! Überlege dir bereits vorher eine Reihe von Fragen, die dir wichtig sind. 
Meine Fragen waren z.B. 
  • Wie ist der Tagesablauf?
  • Wie viele Hunde werden gleichzeitig betreut?
  • Wie wird im Falle einer Verletzung gehandelt?
  • Wo führen die üblichen Routen lang?
Aus der Beantwortung dieser Fragen entstanden wieder neue, und so hatte unser auserwählter Dogwalker am Ende des 2-stündigen Kennenlernens einen ganz löchrigen Bauch 😄 Aber das war notwendig, um für beide Seiten herauszufinden, ob Hund und Dogwalker zusammen passen. Nimm dir also viel Zeit für dieses Kennenlernen und stelle alle Fragen, die dir auf der Seele brennen. 
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3. Achte auf die örtlichen Gegebenheiten!

Natürlich sind Hundetagesstätten oder die Gärten von Dogwalkern, die auch Tagesbetreuung anbieten, keine sterilen Orte, das müssen sie gar nicht sein. Aber ein Mindestmaß an Sauberkeit und Ordnung sollte selbstverständlich sein. Ich habe leider schon von inakzeptablen Zuständen gehört und gelesen, selbst habe ich nur eine einzige persönliche und zum Glück sehr positive Erfahrung mit einem Dogwalker mit Tagesbetreuung gemacht. Dort wurde der Hundekot auf dem großen und für die Hunde offenen Gelände regelmäßig, oft sogar sofort eingesammelt und entsorgt, die Anlage war gepflegt und hundgerecht eingerichtet, es gab also keine offenen Gefahren für die Hunde. Außerdem wurde auf ein friedliches Miteinander im Rudel geachtet, so dass jeder Hund sich dort frei und sicher bewegen konnte. 
 

4. Netzwerke!

Schließ dich mit anderen Hundehaltern über soziale Netzwerke kurz. Über die Hundecommunity-App Dogorama geht das z.B. sehr einfach, man kann dort über ein Radar andere Hundehalter in der Umgebung kennen lernen und sich in Facebook-Art über Hunde austauschen. Inzwischen gibt es dort sogar einen Giftköder-Alarm, den ich echt toll finde.
Auf der Seite von Tibeo kannst du gezielt nach einer seriösen Tierbetreuung online suchen. Natürlich kannst du auch bei z.B. Facebook in Hundegruppen deiner Stadt nachfragen, ob man sich ggf. bei der Hundebetreuung gegenseitig unterstützen könnte. 
 

5. Die Chemie muss stimmen!

Der absolut wichtigste Punkt ist die Chemie, denn wenn die nicht stimmt, wird das nichts. DU musst dem Dogwalker vertrauen, aber auch dein Hund muss ihm vertrauen. Sowas braucht natürlich Zeit und manche Dogwalker werden wahnsinnig tolle Teams mit ihren “Tageshunden”, aber wenn von Anfang an keine Basis da ist, wird der Weg dort hin sehr schwer. Wenn du selbst dann auch noch unsicher bist, ob der ausgewählte Dogwalker der richtige für dich und deinen Hund ist, lass es! Suche weiter, wenn du ein doofes Gefühl hast. Das überträgt sich nämlich auch auf deinen Hund! 
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Wenn du diese Punkte beachtest, wirst du sicher den richtigen Betreuer für deinen Hund finden, dem du deinen Vierbeiner gerne anvertraust, weil du dir sicher bist, dass es ihm dort gut geht ❤️ 
Bist du Dogwalker, Hundesitter o.ä.? Oder bist du auf der Suche nach einem? Teile deine Erfahrungen mit uns in den Kommentaren!
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