Epilepsie bei Hunden

Epilepsie bei Hunden

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Da ich selbst seit meinem 11. Lebensjahr an Epilepsie leide, ist mir dieses Thema sehr wichtig. 
Zum Purple Day am 26.03. haben Buffy und ich bereits bei Instagram auf Epilepsie bei Hunden aufmerksam gemacht und nun möchten wir dir mehr darüber erzählen.
Wir wünschen dir und deinem Hund viel Gesundheit!

Inhaltsverzeichnis

Wichtig: Solltest du auf diesen Beitrag gestoßen sein, weil dein Hund gerade zum ersten Mal einen epileptischen Anfall hatte und du nach Rat suchst, ist mein erster Rat: Kontaktiere deinen Tierarzt!
 
Suchst du allgemein nach Informationen, können die folgenden dir hoffentlich helfen, Epilepsie bei deinem Hund besser zu verstehen oder zu erkennen.
 

Unterschiedliche Anfälle bei Hunden

Fokale Epilepsie
Fokale Anfälle sind bei Hunden unter Umständen gar nicht so einfach zu erkennen, da sie lediglich partielle Körperstellen oder Gliedmaßen betreffen und ohne Bewusstseinsstörung ablaufen.
 
Generalisierte Epilepsie
Bei der generalisierten Epilepsie betreffen die Anfälle den gesamten Körper des Hundes. Einher geht ein solcher Anfall mit plötzlichem Hinfallen und steifen Gliedmaßen, oft auch mit unkontrollierten Urin- und Kotabsatz, Kaubewegungen, Speicheln, Wesensveränderungen und Halluzinationen (z.B. Fliegenschnappen).

Ursachen für Epilepsie bei Hunden

Idiopathische Epilepsie
Die Auslöser für Anfälle bei idiopathischer Epilepsie sind bisher ungeklärt und auch zwischen den Anfällen ist das Gehirn der betroffenen Hunde unauffällig. Es wird eine genetische Ursache vermutet, da ca. 2% aller Rassehunde daran leiden. In den meisten Fällen ist eine lebenslange Behandlung mit Medikamenten notwendig.
 
Symptomatische Epilepsie
Bei der symptomatischen Epilepsie liegt eine Vor-/Erkrankung den Anfällen zugrunde. Das kann z.B. eine Infektion, Vergiftung, Leber- oder Nierenerkrankung, ein Gehirntumor oder eine Kopfverletzung sein. Diese wird wenn möglich behandelt, so dass die Anfälle damit aufhören sollten.

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Der Hund hat seinen ersten Anfall

Im ersten Moment wirst du vielleicht panisch vor Sorge werden, um deinem Hund zu helfen ist es aber wichtig, dass du bei einem Anfall ruhig bleibst! Versuche deinen Hund vor möglichen Verletzungsquellen in seiner unmittelbaren Umgebung zu schützen, so dass er sich nirgends stoßen kann.  Auf keinen Fall solltest du mit deiner Hand o.ä. in die Nähe der Schnauze kommen, da dein Hund unkontrolliert zubeißen könnte.
 
Je nach Dauer des Anfalls kannst du versuchen, ein Video davon für den Tierarzt Video machen, so dass er die schwere des Anfalls besser deuten kann. In jedem Fall solltest du ihn spätestens nach dem Anfall sofort kontaktieren und alles weitere mit ihm besprechen.
 
Bei den meisten an Epilepsie leidenden Hunden treten erste Anfälle zwischen dem 1. und 5. Lebensjahr auf, können aber ein Hundeleben lang zum ersten Mal geschehen.
Im Durchschnitt dauert ein Anfall weniger als 2 Minuten, kann aber auch bis zu Stunden dauern. Bei einem Anfall, der länger als 5 Minuten dauert oder, wenn dein Hund mehrere Anfälle innerhalb kurzer Zeit hat, solltest du sofort deinen Tierarzt kontaktieren!
Epilepsie bei Hunden

Nachdem dein Hund einen Anfall hatte

Dein Hund braucht nach einem Anfall eine Erholungsphase. Diese kann von wenigen Minuten bis zu mehreren Tagen andauern und kann sich durch Erschöpfung, Orientierungslosigkeit, Sehstörungen, wackligen Gang, Drangwandern und anderes unnormales Verhalten zeigen.
In jedem Fall solltest du epileptische Anfälle mit deinem Tierarzt besprechen!
 

Behandlung von Epilepsie bei Hunden

Nachdem organische Ursachen durch Blutuntersuchung, Röntgen oder MRT ausgeschlossen sind, wird evtl. ein EEG bei deinem Hund gemacht. Hierbei können sich Veränderungen zeigen, die weitere Informationen über die Epilepsie bei deinem Hund geben.
 
Die Behandlung erfolgt meist durch Medikamente in Tablettenform. Bis die richtige Dosierung gefunden ist und die Behandlung anschlägt kann es seine Zeit dauern, der Tierarzt wird den Gesundheitszustand deines Hund in dieser Zeit aber recht häufig überprüfen um dies zu beurteilen.
 
Wichtig ist eine regelmäßige Medikamentengabe, die möglichst immer zur selben Zeit erfolgen sollte, Routine-Untersuchungen und das führen eines Epilepsie-Tagesbuchs. Notiere darin Datum, Uhrzeit, Dauer des Anfalls und ggf. auch zusätzliche Informationen für den Tierarzt.
 
Weitere Informationen kann dir dein Tierarzt geben, du findest aber auch eine ganze Menge Wissenswertes unter www.mein-hund-hat-epilepsie.de.
Ist dein Hund Epileptiker? Wie sind deine Erfahrungen mit der Erkrankung? Verrate es uns in einem Kommentar und teile diesen Beitrag gerne mit deinen Hundefreunden!

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