Happy Gotcha Day! – Wie die Zeit einen Hund verändert

Heute vor zwei Jahren ist Buffy bei uns eingezogen! Wenn das mal kein Grund zum Feiern und Revue passieren lassen ist!

Inhaltsverzeichnis

Als wir vor einem Jahr das erste gemeinsame Jahr mit Buffy feierten, dachte ich wirklich, dass alles so bleibt wie es ist. Buffy hatte sich inzwischen gut eingelebt und bereits einiges an Schüchternheit abgelegt. Dass sie noch mal einen riesen Sprung in ihrer Entwicklung machen würde, hatte ich ehrlich gesagt nicht erwartet. Aber wie die Zeit einen Hund verändert, ist wirklich verblüffend.
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Vom schüchternen Landei

Buffy lebte die ersten drei Jahre bei einer Familie mit Garten und mehreren Havanesern, weit entfernt von der nächsten Autobahn und Großstadt. Idylle pur und wir waren ganz verliebt in die Umgebung. Zum Glück ist es bei uns am Stadtrand ebenfalls sehr grün und ruhig, die Kölner Innenstadt würde ich Buffy aber auch heute nicht zumuten wollen.
 
Als wir sie abgeholt hatten und zu Hause ankamen, gingen wir direkt erstmal eine große Runde Gassi. Als Buffy den ersten Hund der Nachbarschaft kennen lernte, einen Golden Retriever, hatte sie einen regelrechten AHA-Moment. “Es gibt noch andere Hunde?” sagte ihre Reaktion und die Angst setzte ein. Buffy fürchtete sich anfangs enorm vor großen Hunden, erschrak sich vor ihrem eigenen Schatten, jedem lauten Geräusch, hatte Angst vorm Baden und konnte nicht gut alleine bleiben.
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Nach einigen Wochen Training konnte Buffy zwar irgendwann auch eine Weile alleine bleiben, ängstlich und schüchtern blieb sie aber. Weil sie sich so sehr vor Bussen fürchtete, konnte ich mit Buffy im Hunderucksack nur mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Mit Auto fahren hatte sie zum Glück noch nie Probleme, leider habe ich aber nie den Führerschein gemacht, deshalb bleibt halt nur das Fahrrad. 😀
 

Zum frechen Großstadthund

Buffy gewöhnte sich schnell daran, mit mir im Hunderucksack zur Arbeit zu fahren und als “Bürohund” zu arbeiten. Die Umgebung dort war zwar wesentlich lauter und lebhafter, aber auch damit kam sie schnell zurecht. Es ist schon erstaunlich, wie Hunde sich unserem Leben (zwangsläufig) anpassen können. Auch ihre Haltung gegenüber anderen Hunden veränderte sich mehr und mehr. Sie blieb zwar vorsichtig, schnüffelte anderen Hunden aber auch hinterher statt sich scheu hinter mir zu verstecken.
Je mehr wir ihr halfen, Orte, Geräusche und andere Hunde positiv zu verknüpfen, desto selbstbewusster wurde Buffy.

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Besonders in den vergangenen Wochen und Monaten haben wir aber noch mal einen großen Sprung in ihrer Entwicklung feststellen können. Sie lässt sich inzwischen nicht mehr so leicht vom Baden und Bürsten stressen, bleibt vollkommen ruhig und teilweise richtig entspannt dabei. Auch beim Gassi gehen funktioniert unsere Kommunikation inzwischen wahnsinnig gut, worauf ich sehr stolz bin. Der Rückruf sitzt in 9 von 10 Malen und insgesamt ist Buffy einfach aufgeschlossener und neugieriger geworden. Es macht Spaß zu sehen, wie sie Spaß am Leben hat❤️
 

Vertrauensarbeit ist essentiell

Dass Buffy sich so stark entwickelt hat kam nicht über Nacht. Es steckt eine Menge Vertrauensarbeit dahinter, die aus Kommunikation, einem Gefühl von Sicherheit und natürlich ganz viel Zeit besteht. Geduld ist bei der Hundeerziehung essentiell, aber vor allem sollte man sich selbst immer wieder hinterfragen und nicht den Hund in Frage stellen.
Ich habe beim Training, aber auch einfach im Alltag mit Buffy gelernt, dass sich vor allem meine eigenen Gemütslagen sehr auf sie auswirken. Wenn ich gestresst bin, ist sie es auch. Daher achte ich vor allem bei unseren Spaziergängen inzwischen automatisch darauf, mich zu entspannen, negative Gedanken einfach auf später zu verschieben und mit dem Kopf ganz beim Spaziergang zu sein. Das tut mir gut und mein Hund profitiert ebenfalls davon. Probiere das doch auch mal ganz bewusst aus und sieh was passiert, schlecht kann es jedenfalls nicht sein. 
 

Der Weg ist das Ziel

Busse sind immer noch der Feind. Krallen schneiden ist auch keine von Buffys Lieblingsbeschäftigungen. Aber nur, weil diese Dinge jetzt noch doof sind heißt das nicht, dass sie das bleiben. Tatsächlich können wir inzwischen sogar halbwegs stressfrei die Krallen schneiden, mal mehr, mal weniger gut. Aber wie bei allem im Leben ist auch in der Hundeerziehung der Weg das Ziel. Man lernt unheimlich viel im Laufe der Zeit über seinen besten Freund mit Fell, obwohl dieser nie ein Wort sagt.
 
Wir wünschen dir, dass du auch irgendwann mit einem Lächeln im Gesicht Revue passieren lassen kannst🙂
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