Unbeliebte Begegnungen auf Gassirunden

Wenn du nicht gerade am abgeschiedensten Fleckchen Erde lebst wirst du nicht um sie herum kommen: andere Gassigänger, aber auch Menschen ohne Hund, die dir und deinem Hund begegnen. Da sind natürlich auch sehr liebe Menschen und ihre Hunde dabei, aber in diesem Beitrag soll es um die anderen, die Unbeliebten gehen. Ich gebe dir außerdem Tipps, wie du jeden davon ganz einfach los wirst 😉

Inhaltsverzeichnis

Der Alles-besser-Wisser-Hundehalter

Wie der Name schon vermuten lässt, weiß dieser Hundehalter alles besser und scheut sich auch nicht davor, sein Wissen jedem anderen Hundehalter kund zu tun, der unter seine bewertenden Augen kommt. “Der Hund braucht Sozialkontakte”, “Die regeln das unter sich” oder auch “Hunde müssen wissen, wer der Rudelchef ist” sind typische Aussagen dieser Spezies. 

Wie du ihn los wirst: Übertrumpfe ihn, denn das mag er gar nicht. Wenn du immer wieder nickend und schweigend neben ihm her läufst, während eure Hunde sich mehr oder minder ignorieren, wird er weiter versuchen, sein allumfassendes Wissen an den Hundehalter zu bringen. Versuche also mit fundiertem Wissen eine seiner Thesen so definitiv zu widerlegen, dass er daraufhin nichts mehr erwidern kann. Er wird in Zukunft garantiert einen Bogen um dich und deinen Hund machen, denn diese Blöße will er sich nicht geben. 

Der ungefragt-Hund-Streichler (meist ohne Hund anzutreffen)

Egal ob es Mütter mit ihren Kindern sind oder Nachbarn, die man im Aufzug trifft: manche Hunde sind einfach prädestiniert dafür, ungefragt gestreichelt zu werden. Mit einer so süßen und treudoofen Havaneser Dame wie Buffy passiert einem das leider echt oft. Bei einem Boxer, Schäferhund oder ähnlichem hat man das Problem vermutlich seltener. Aber selbst dann kann es vorkommen, dass dein Hund gestreichelt wird, ohne dass du oder er gefragt werden. 

Buffy wird zwar sehr gerne geherzt, ist aber im Erwidern dieser Liebe sehr selektiv was Menschen angeht. An Hunde ist sowieso nicht zu denken. Ich möchte aber auch einfach nicht, dass jeder Hans und Franz (nein, nicht die Brüste von Heidi Klum) unseren Hund anfasst. Deshalb versuche ich solche Begegnungen zu vermeiden oder so gut es eben geht zu entschärfen.

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Wie du ihn los wirst, noch BEVOR er deinen Hund angefasst hat: Achte darauf, wie jemand auf euch zu kommt. Oft erkennt man schon am Blick, ob die Person deinen Hund ins Auge gefasst hat. Rufe bereits auf Distanz “Der hat aktuell Flöhe!” oder aber “Der hat eine hochansteckende Hautkrankheit!” und euer Gegenüber wird sich hüten, deinen Hund anzufassen 😉 
In Aufzügen lässt sich eine Begegnung oft nicht vermeiden. Selbst wenn man den Aufzug fahren lässt, wenn er zu voll ist, und einen leeren nimmt, können immer Leute unterwegs dazu steigen. Auch hier hilft im Notfall die vorgeschobene Hautkrankheit.

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Die Nicht-Anleiner und der-tut-nix-Rufer

Wenn ich mit Buffy auf einen angeleinten Hund zu komme, leine ich sie grundsätzlich ebenfalls an. Gleiches Recht für alle sozusagen. Da sie sich sowieso sehr schnell erschreckt, selbst vor ihrem eigenen Schatten, ist es einfach auch sicherer für sie, denn die Straße ist oft nicht weit entfernt. 

Buffy läuft aber generell viel an der Leine und wir begegnen dabei leider oft einigen Nicht-Anleinern, die meinen, mit einem “der tut nix!”-Ruf wäre es getan.

Es gibt so viele Gründe, aus denen das falsch ist! Und so viele Gründe, aus denen man seinen Hund dann nicht selbst ableinen kann, damit er wenigstens unter gleichen Bedingungen dem Gegenüber begegnen kann. Sei es, dass er alt und krank ist, oder gerade eine Operation hinter sich hat und nicht so wild toben soll. Und der Nicht-Anleiner macht sich einfach keine Gedanken, aus Faulheit oder Dummheit sei mal dahin gestellt. 

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Wie du ihm am besten begegnest: Falls dir und deinem Hund ein unangeleinter Hund entgegen kommt, der dann nicht angeleint wird, rufe dem Halter erstmal freundlich entgegen, dass er seinen Hund bitte anleinen möchte. Fruchtet das nicht, hilft auch hier der Hinweis auf eine ansteckende Krankheit. Der uneinsichtige Hundehalter wird seinen Hund sicher schleunigst zu sich rufen, anleinen und von deinem Hund fern halten. 
 
Leider hilft in den meisten Fällen tatsächlich nur, die uneinsichtigen Hundehalter mit vorgeschobenen Krankheiten abzuschrecken und fern zu halten. Manche, leider sehr viele sogar, wollen einfach nicht verstehen, dass nicht jeder Hund in der Laune oder Lage ist mit anderen Hunden zu interagieren. Sogar auf Assistenzhunde im Dienst werden spielwütige Hunde von ihren ignoranten Haltern los gelassen, ohne Sinn und Verstand. 
Wir hoffen, dass wir dir mit unseren Tipps das Werkzeug an die Hand gegeben haben, um dich und deinen Hund vor unbeliebten Begegnungen auf euren Spaziergängen zu schützen.
Verrate uns gerne deinen Geheimtipp gegen unliebsame Begegnungen auf Gassirunden!

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Nina

    Wir suchen leider auch immer noch nach dem ultimativen Geheimtipp.

    Teilweise sind unsere Gassirunden sehr anstrengend und arten regelrecht in einen Spiesrutenlaufen aus.

    Viele Situationen werfen uns dann in unserem Training zurück und meine Hündin springt wieder bei fast jedem Hund in die Leine…

    Entspanntes Gassi gehen sieht anders aus…

    1. Marion

      Spiesrutenlaufen kenne ich auch zu gut und ärgere mich auch jedes Mal. Schade, dass euch kein entspanntes Gassi gehen vergönnt ist. Was habt ihr denn schon alles probiert?
      Wir versuchen gerne zu helfen 🙂

  2. Julianna

    Danke für diesen tollen Blog. War sehr interessant zu lesen.

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