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Wie wir zum Hund kamen

Manche werden als Hundemensch geboren. Ich bin einer davon und da du hierher gefunden hast, bist du das sicher auch 🙂

Bei uns hat es lange gedauert, bis wir unser Leben mit unserer Havaneser-Hündin Buffy teilen konnten. Aber das Warten hat sich gelohnt ❤️ Lass mich dir von der Reise dorthin erzählen.
 
Es gab schon immer einen flauschigen roten Faden, der sich durch mein Leben zog: der Wunsch, mein Leben mit einem Hund zu teilen. Von klein auf hatte ich diesen Wunsch, doch die Umstände ließen es einfach nicht zu, einen Hund zu halten. In meiner Jugend sprach ich dann Hundehalter aus meiner Gegend auf ihren Gassirunden an und fragte, ob ich mir bei ihnen mit Gassi gehen ein bisschen Taschengeld dazu verdienen könne. Diese kleinen Momente mit Hund waren damals das Highlight meiner Woche. Ich spazierte regelmäßig mit Lorenzo, einem schwarzen Labrador aus der Gegend, über matschige Felder, Wiesen und durchs komplette Dorf und war dabei sicher die glücklichste Jugendliche in der ganzen Gegend. Wie neidisch ich war auf die Kinder, die mit einem Hund aufwuchsen und oft gar nicht verstanden, wie wertvoll das war. Ich blieb immer nur Sitter. 
 
Frisch von zu Hause ausgezogen, freundete ich mich mit einer neuen Nachbarin und ihrem Hund Django an, einer Mischung aus Jack Russel Terrier und Dalmatiner. Keine Ahnung, wie das geklappt hatte 😄 aber die Mischung war klasse. Django war ein toller Kumpel und Quatschkopf und wurde mein “Patenhund”. Weil sein Frauchen und ich beide Vollzeit berufstätig waren, teilten wir uns auf um Django so gerecht wie möglich zu werden. Quasi betrieben wir Dogsharing, bevor es diesen Begriff dafür gab. 
 

Ohne Hund ist alles doof

Als meine Nachbarin und Django nach 2 Jahren auszogen endete für mich damit leider auch der enge Kontakt zu einem flauschigen Vierbeiner. 
Vielleicht kennst du den ein oder anderen einen hundelosen Menschen, in dessen Gesicht die Sonne aufgeht, wenn er oder sie euren Hund streicheln darf. So könnt ihr euch auch mich vorstellen, all die Jahre nach Django. Ich war selig, wenn ich einen Hund streicheln konnte. 
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Die verrückte Hamsterlady

Nachdem mein Freund und ich zusammen gezogen waren keimte in mir immer mehr der Gedanke, vielleicht einem anderen Tier als einem Hund ein schönes Zuhause zu geben. Ich informierte mich über die verschiedenen Nagetiere und entschied mich für Hamster. Die verrückte Hamsterlady war geboren. Denn abgesehen davon, dass es mir wichtig war, Hamster artgerecht zu halten, wollte ich auch noch mehr als einen bei uns aufnehmen. Da Hamster grundsätzlich allein gehalten werden sollten, hatten wir schlussendlich vier große Glasgehege in unserer Wohnung und die Hamster hatten mehr Platz als wir 😄 Da zeigte sich die unendliche Ruhe meines Freundes ganz besonders ❤️ 
 
Scherzhaft habe ich immer gesagt, ich schaffe mir so viele Hamster an, bis es reicht um mir daraus einen Hund zu bauen 😄 Aber, was man gar nicht meinen will, Hamster haben einen genau so großen Charakter wie jeder Hund, jede Katze, jede Kuh, usw.! Wir haben in den Jahren der Hamsterhaltung viel über das Wesen von Tieren gelernt, über die Unschuld und die Zerbrechlichkeit, aber vor allem über Dankbarkeit und Liebe. 
 

Hamster leben einfach nicht lang genug

Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Hamsters beträgt ca. 3 Jahre. Auf unserem Regal stehen inzwischen 5 kleine Urnen, nicht mal so groß wie ein Zwerghamster. Wir haben das Leben von 6 Hamstern begleitet, zwei davon waren Vater und Sohn und bewohnen nun zusammen eine Urne. Ich bin unendlich dankbar für die Zeit mit ihnen, aber ich wollte nicht in so kurzen Abständen immer wieder Tiere gehen lassen müssen 😞 Aus diesem Grund haben wir vor so ziemlich genau einem Jahr die Hamsterhaltung aufgegeben. 
 

Wie wir zum Hund kamen

Der Wunsch war ja schon immer da, der Mann nickte auch, und als meine Mutter Anfang diesen Jahres verstarb gab mir das den endgültigen Ruck, um alles dafür zu tun, mir meinen Lebenstraum endlich zu erfüllen. Ich legte die Grundsteine für Buffy, indem ich meine Arbeitszeit reduzierte und mich über Hunderassen und ihre Eigenschaften informierte.
Da mein Freund und ich ein ruhiges Paar sind und keine Action-Fans, die einen extrem aktiven Hund auslasten könnten, entschieden wir uns für den Havaneser. Der typische Begleithund hat ein freundliches, ruhiges Wesen, nicht haarendes Fell und passte auch von der Größe her super zu uns. 
 

Wo findet man jetzt den richtigen Hund?

Ich hatte vor der Rasse-Entscheidung auf allen Tierheim-Seiten der weiteren Umgebung geschaut und nach einem Hund gesucht, der als ruhig beschrieben wird. Ich habe Kleinanzeigen durchstöbert, Facebook-Gruppen ebenfalls, aber ich wurde nicht fündig. Überall wurden nur Welpen, ehemalige Straßenhunde oder ähnlich schwierige Kandidaten angeboten, denen wir einfach nicht hätten gerecht werden können. Also gab ich voller Hoffnung eine Kleinanzeige auf und rechnete schon damit, dass die Suche nach dem richtigen Hund noch ewig dauern würde. 
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Wir bekamen viele Hunde angeboten, aber in einer der ersten Nachrichten schrieb eine wirklich nette Dame eine sehr liebe Beschreibung ihrer Hündin.. Buffy! Es hat dann nochmal fast 8 Wochen gedauert, bis wir Buffy abholten. In der Zeit hielten wir fast täglich Kontakt zu ihrer Noch-Besitzerin und tauschten uns über Buffy und ihre Eigenschaften und Bedürfnisse aus. 
 
Die Vorfreude war riesig und wir verbrachten die lange Wartezeit damit, uns Wissen über Hundeerziehung usw. anzueignen, uns über Versicherungen, Anmeldung für die Hundesteuer und die richtige Fellpflege (die beim Havaneser durchaus anspruchsvoll ist!) zu informieren und schon mal alles notwendige (und noch mehr ^^) zu besorgen. 
 
Als es dann soweit war, hatten wir die Wohnung hundgerecht eingerichtet und zum Teil abgesichert, damit Buffy sich nicht verletzen kann. Und dann ging es auch schon los 🙂
 
Wie wir Buffy dann abholten, wie der erste Tag mit Hund lief und vieles mehr erfährst du in einem der weiteren Beiträge.
Hast du schon einen Hund oder bist du auf der gleichen Reise, die wir gerade hinter uns haben? 
Falls du bereits eine Fellnase an deiner Seite hast, berichte mir gerne von deinem Weg zueinander in den Kommentaren! Ich freue mich auf dein Feedback! 🙂 
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Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Wie schön, dass Ihr den passenden Hund bekommen habt. Wir wollten auch einen ruhigen Vertreter und haben ihn bekommen.

    Fremdkuscheln kenne ich auch. Einmal war ich ohne Hund im Urlaub und keine Fellnase war vor mir sicher. Und an der See kommen oft Menschen auf den Zausel zu, sehnsüchtig gucken, und fragen, ob sie bitte mal kurz Flauschen dürfen, weil ihr Hund zu Hause sei. Haben sich schon nette Gespräche durch ergeben.

    Wie wir zum Zausel kamen, kannst Du hier lesen

    https://www.meyrose.de/2015/05/18/langeweile-in-perfektion/ .

    Flauschige Grüße!

    1. Super schön geschrieben Ines! Euer Paul ist eben auch ein absoluter Schicksalshund <3 Genau so muss es sein! Und ich kann Menschen die gerne mal flauschen wollen total verstehen 😀
      Es freut mich, dass das Thema Hund uns zusammen geführt hat! :*
      Liebe Grüße,
      Marion & Buffy

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