Hund im Sommer – Coole Tipps für heiße Tage

Der Sommer hat viel Schönes im Gepäck und das gute Wetter sollte natürlich auch reichlich genutzt werden. Aber wo Licht ist, da ist auch Schatten und so hat der Sommer auch seine schlechten Seiten. Wir erklären dir, worauf du als Hundehalter im Sommer unbedingt achten solltest und geben dir hilfreiche Tipps, um den Sommer mit deinem Hund ganz cool zu genießen 🙂

Inhaltsverzeichnis

Achtung!

Zecken

Die Zeckenzeit in Deutschland geht in der Regel von Februar bis Oktober, deshalb gilt fast ganzjährig, den Hund besonders nach Wald- und Wiesenspaziergängen gründlich nach Zecken abzusuchen. 

Grannen

Vor allem im Sommer gilt wegen der Gefahr, dass sich dein Hund eine Granne einfängt: gründlich absuchen! Besonders in den Ohren, zwischen den Zehen und in den Armbeugen verstecken sich die spitzen Biester und können sich rasend schnell ihren Weg in den Hundekörper suchen.

Heißer Asphalt und Pflastersteine

Nicht nur auf Motorhauben lassen sich im Sommer hervorragend Spiegeleier braten, auch auf der Straße ist das manchmal möglich. Damit sich dein Hund keine Verbrennungen an den Pfotenballen zuzieht, versuche möglichst schattige Wege oder kühleren Untergrund für eure Gassirunden zu wählen. Du kannst die Temperatur des Untergrundes gut testen, indem du deinen Handrücken auf den Boden legst. 
 

Mittagshitze meiden

Ausgiebige Gassirunden solltest du am besten am Morgen und Abend gehen, wenn die Sonne noch nicht oder nicht mehr so brennt. In der Mittagshitze solltest du mit deinem Hund wirklich nur die nötigste Gassirunde machen, damit er sich lösen kann. Besonders in der Mittagshitze ist die Gefahr eines Hitzschlages für dich und deinen Hund am größten!
 

Offene Felder ohne Schatten meiden

Egal zu welcher Tageszeit, du solltest Wege und offene Flächen, die keinerlei Schatten bieten, möglichst meiden. Auch wenn es morgens noch nicht so heiß ist, kann die direkte Sonne dennoch bereits zu einem Sonnenbrand führen, auch beim Hund! 
 

Auto

Bei 24°C Außentemperatur ist die Temperatur im Auto bereits nach 10 Minuten auf 31°C und nach 30 Minuten auf 40°C gestiegen! Man kann es nicht oft genug sagen: Lass deinen Hund nicht im Auto zurück! Nicht nur kurz, nicht nur 5 Minuten, gar nicht! 

Genießen!

Zugang zu frischem Wasser

Was das ganze Jahr über selbstverständlich sein sollte, ist im Sommer besonders wichtig. Hunde regulieren ihre Körpertemperatur größtenteils über den Mund, die Nase und die Zunge. An den Pfoten befinden sich die einzigen Schweißdrüsen des Hundes, daher kann er dort durchaus auch schwitzen, für eine richtige Abkühlung reicht das jedoch nicht. Umso wichtiger ist daher der Zugang zu frischem Wasser, das an heißen Tagen auch gerne mehrmals täglich ausgetauscht werden darf und sollte. 
 

Wasserschlacht

Mit so einem wasserscheuen Hund wie Buffy ist das undenkbar, für viele Hunde ist eine Wasserschlacht aber ein riesen Spaß und Abkühlung zugleich. Achte dabei darauf, dass es wirklich ein Spaß für alle Beteiligten bleibt und übertreibe es nicht. Auch spielen kann bei hohen Temperaturen sehr schnell zu viel sein!

Kurze Waldspaziergänge

Der Wald bietet nicht nur Schatten, er kühlt auch. Besonders Laubwälder speichern Feuchtigkeit wo es nur geht und kühlen die Umgebung. So ist ein kleiner Waldspaziergang sicher angenehmer, als eine Gassirunde übers offene Feld. Wenn du einen Wald in deiner Nähe hast, nutze und genieße ihn besonders im Sommer!

Plantschen

Warum nicht mal an den See fahren und gemeinsam eine Runde schwimmen? Auch dein Hund kann Spaß daran haben, besonders, wenn ihr gemeinsam plantscht. Behalte deinen Hund aber immer im Auge, damit der Spaß durch Erschöpfung oder Hitzschlag (durch die Spiegelung im Wasser verstärkt sich die Sonneneinstrahlung!) nicht in Gefahr umschlägt.

Kong mit Quark füllen

Besonders der Kong bietet sich dafür an, mit kühlen Leckereien befüllt zu werden. Auch andere Spielsachen die sich einfach reinigen lassen können mit Joghurt, Quark o.ä. befüllt werden und bieten deinem Hund einen coolen Snack für zwischendurch.
 

Hundeeis

Aus Bananen, Himbeeren, Äpfeln oder Wassermelone lässt sich zusammen mit z.B. Joghurt oder Quark richtig leckeres Eis für Hunde kreieren. Mag es dein Hund eher deftig, kannst du z.B. Leberwurst und Gemüsebrühe verwenden. Probiere, was deinem Hund schmeckt. Gib ihm aber nur kleine Eisportionen, denn genau wie beim Menschen kann zu viel kaltes im Bauch zu Durchfall führen. 

Bürsten

Egal welche Fellbeschaffenheit dein Hund hat, Bürsten ist immer eine gute Idee um für eine gute Durchblutung der Haut und Durchlüftung des Fells zu sorgen. So entfernst du lose Haare und Schmutz, die auch auf der Haut haften und für Wärmestau sorgen können. Fellpflege ist das ganze Jahr über wichtig!
 

Feuchtes Tuch oder Kühlmatte

Wenn du merkst, dass deinem Hund zu warm ist, kannst du ein feuchtes Handtuch oder eine Kühlmatte für Hunde UNTER den Hund legen. Viele machen den Fehler, ein feuchtes Handtuch über den Hund zu legen um ihn zu kühlen, dabei entsteht jedoch Staunässe und Hitze die sich unter Handtuch sammelt. Lasse deinen Hund lieber auf einem kühlenden Untergrund oder eben feuchten Handtuch liegen, die Verdünstung bewirkt eine Kühlung.
Wir wünschen euch einen coolen Sommer mit unseren Tipps und hoffentlich ganz viel Spaß und Genuss an den schönen Tagen 🙂

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