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Eichenprozessionsspinner – Das solltest du wissen

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners sind wieder unterwegs und stellen eine massive Gefahr für Mensch und Tier dar. Warum die kleine Raupe so gefährlich ist und was du sonst noch wissen solltest, erfährst du in diesem Artikel.

Inhaltsverzeichnis

Die Hochsaison

Besonders von April bis Juli begegnet man den bis zu 5 cm langen Raupen mit den langen weißen Haaren, wie der Name es vermuten lässt, vor allem an Eichen und ihrer Umgebung. Aber auch an Buchen, oder z.B. einem gut frequentierten Straßenrand mit einzelnen Bäumen kann man von dem Vorkommen überrascht werden. 

Die Gefahren

Nicht nur die Raupen an sich stellen mit ihren Nesselgift enthaltenden weißen Härchen mit Widerhaken eine Gefahr dar, auch abgestorbene Haare und sogar ganze Nester können vom Wind in alle Richtungen geweht werden oder unscheinbar als Traube am Boden liegen. Dort läuft ein Hund natürlich erst Recht Gefahr, durch Beschnüffeln mit den gefährlichen Haaren in Kontakt zu kommen. Besonders die empfindlichen Schleimhäute in Nase und Schnauze können mit massiven Schwellungen reagieren, durch die Erstickungsgefahr drohen kann. Auch ist es durch Kontakt mit den Raupen schon zu abgestorbenen Teilen z.B. der Zunge gekommen. Die Gefahr darf also keinesfalls unterschätzt werden!

Für Menschen ist die Raupe bzw. ihre Haare natürlich ebenso gefährlich und sollte auch von Hundehaltern strikt gemieden werden. Bei Kontakt kann es zu Quaddelbildung, Atemwegsreizungen, Schwindelgefühl, Fieber oder sogar einem allergischen Schock kommen.

Erste Hilfe bei Kontakt mit dem Eichenprozessionsspinner

Wenn dein Hund in Kontakt mit den Brennhaaren der fiesen Raupe gekommen ist, solltest du folgende Dinge unternehmen:
 
  • sofort zum Tierarzt, um Medikamente gegen allergischen Schock zu verabreichen und die Schleimhäute ggf. richtig ausspülen zu lassen
  • die Brennhaare versuchen mit Klebeband oder einem Staubsauger zu entfernen
  • Fell gründlich mit warmem Wasser auswaschen
  • Schwellungen kühlen

Vorsichtsmaßnahmen

Um gar nicht erst Gefahr zu laufen, dass dein Hund den Eichenprozessionsspinner näher kennen lernt, solltest du regelmäßig die Warnhinweise deiner Region dazu checken und auch beachten! Meide betroffene Gebiete weitläufig, denn wie oben beschrieben können die Haare auch vom Wind weit getragen werden. 
Mache dich außerdem mit dem Aussehen der Raupen und Nester vertraut, damit du sie im Zweifelsfall auch erkennst. 
Führe deinen Hund am besten immer an der Leine, um nachvollziehen zu können, woran er so schnuppert.
 
Wir hoffen, dass dir und deinem Hund mit unseren Tipps ein Eichenprozessionsspinner-freier Sommer bevorsteht 🙂 
Hattest du schon mal das “Vergnügen”, Eichenprozessionsspinnern zu begegnen? Verrate es uns in einem Kommentar!   
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