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Belohnungs-Tuben für unterwegs

Mit der Tube für unterwegs möchte ich eine Rezeptidee mit einer DIY Anleitung verbinden, die eigentlich keiner Anleitung bedarf. Denn hierfür brauchst du nur eine Einwegspritze* in der Größe deiner Wahl und ein paar Lebensmittel.

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Die Idee dahinter

Auf die Idee dafür kam ich, nachdem ich, vor allem in den heißen Sommertagen, immer wieder angebrochene Leberwurst-Tuben* entsorgen musste, weil der Inhalt selbst im Kühlschrank einfach nicht so lange haltbar ist, wie ich es mir wünschen würde. Statt also immer wieder neue Tuben zu kaufen und damit auch noch ständig neuen Plastikmüll zu produzieren kam ich auf die Idee, mir selbst eine Belohnungs-Tube zu “basteln”.
 
Hierbei kann ich nicht nur den Inhalt selber bestimmen, sondern auch die Haltbarkeit, indem ich eben nur die Menge produziere und in die Tube fülle, die ich in kurzer Zeit auch verbrauchen kann. Oft kann ich einfach Zutaten verwenden, die ich selbst essen möchte, wie Naturjoghurt oder ein Stück Banane, so dass die Reste nicht in den Müll wandern müssen, wie bei einer angebrochenen Tube Leberwurst.
 

Die Futtertube an sich

Ich habe meist für die Tube für unterwegs eine 20ml Einwegspritze* verwendet, du kannst aber natürlich auch eine Nummer größer oder kleiner wählen. Das hängt zum einen von der Größe deines Hundes ab, denn was will ein Labrador mit einem 5ml Tropfen? Oder wie schnell soll ein Chihuahua eine 50ml Tube leer schlecken? Zum anderen achte ich persönlich dabei auf die Transportmöglichkeit, was bei einer 20ml Spritze eher gegeben ist (der Stift ist bei vollem Inhalt ja komplett ausgefahren) als bei einem 50ml Monstrum 😄 Achte darauf, einen kleinen Stopfen als Verschluss dazu zu kaufen, falls keiner dabei ist, da die meisten der hier vorgestellten Rezepte eine recht flüssige Konsistenz haben.
 

Inhalt für die Futtertube

Es gibt diverse Möglichkeiten, einen leckeren Belohnungssnack in rausdrückbarer Form herzustellen. Die Grundlage bildet dabei meist Joghurt, Quark oder auch Frischkäse. Dies kannst du mit den verschiedensten Dingen wie zerdrückter Banane, Honig, aber auch Kräutern und Ölen zu einem leckeren, gesunden und nachhaltigen Belohnungs-Snack für deinen Vierbeiner verwandeln.
 
Hier sind drei kleine Beispiel-Rezepte, die du nach den Bedürfnissen und Geschmäckern deines Hundes nach Lust und Laune und ggf. auch an die Temperturen angepasst variieren kannst:
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1. Joghurt mit Banane, alternativ pur

Wenn du einen Deckel für deine Futtertube hast kannst du Joghurt pur hinein füllen. Ohne Deckel läuft dieser aber direkt wieder raus, das kann ich dir aus dem Selbstversuch berichten. Du kannst aber ein kleines Stück Banane zerdrücken und unter den Joghurt rühren. Macht den Belohnungs-Snack süß und in der Konsistenz fest genug, um sich nicht direkt in deiner Jackentasche zu verteilen!

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2. Quark mit Honig

Ich nehme dazu ein wenig Quark und vermischen ihn mit ganz wenig Honig, denn auch dies ergibt einen sehr süßen Belohnungs-Snack! Buffy liebt es sehr, das klebrige Gemisch aus der Tube schlecken zu dürfen.

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3. Frischkäse mit Leberwurst

Als herzhafte Variante vermische ich ein wenig Frischkäse mit etwa gleicher Menge Leberwurst. Hierzu gebe ich noch 1-2 Tropfen Öl für die Konsistenz und die Verdauung.

Alle hier aufgeführten Tipps sind zur Herstellung von Kleinstportionen gedacht, um sie direkt zu verbrauchen. Solltest du eine größere Menge herstellen und den Inhalt an einem Tag nicht verbrauchen, lagere die Tube bitte im Kühlschrank oder entsorge den Inhalt. Ich vertraue da auf deinen Verstand und deine Nase und wünsche deinem Fellfreund viel Spaß beim Training mit der selbst gemachten Belohnungs-Tube!
Hast du das Rezept schon ausprobiert? Wie hat es deinem Hund geschmeckt? Lass es uns in den Kommentaren wissen und teile deine Lieblingsrezepte mit uns!

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Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Ich hatte viele Jahre auch Hunde. Allerdings größere. Ich weiß, das es heute üblich ist, den Hund mit Leckerlis zu erziehen. Man sieht die Hundebesitzer, wie ständig ihrem Tier ein Nascherl zustecken und der Hund lässt gar nicht ab vom Mensch. Es geht aber auch ohne. Klara Kommandos, dem Hund nach und nach beibringen, was er soll, ihn dabei nicht überfordern. Wenn er gehorcht hat muss man ihn loben, als hätte er die größte Heldentat seines Lebens vollbracht. Der Hund will seinem Menschen gefallen. Das zeigt er, indem er sein Frauchen beobachtet und schnell reagiert, wenn er gefordert wird. Dazu brauch er keine materielle Belohnung. Sicher, er soll auch seine Leckerlis bekommen aber nicht weil er gehorcht hat, sonst tut er das nur für diese. Aber die Hündchen sind so unterschiedlich wie die Menschen und manches will halt ständig verwöhnt werden.
    https://www.trusted-blogs.com/magazin/blog/dAn2ZE

    1. Hallo Örzi,
      du hast natürlich vollkommen Recht, dass man einen Hund nicht ausschließlich mit Leckerlis erziehen bzw. belohnen sollte. Hier steht ganz klar das verbale und körpersprachliche Lob im Vordergrund. Aber wie du so schön schreibst, die Hündchen sind so unterschiedlich wie die Menschen 🙂 Und lieber biete ich meinem Schleckermaul einen selbstgemachten Snack, als einen, bei dem ich nicht weiß was drin ist. Da darf es dann auch mal ein solcher Belohnungs-Snack sein, der uns übrigens neulich beim Tierarzt sehr geholfen hat 😀

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