Hundeschwimmen – Das solltest du beachten

Falls du selbst eine Wasserratte bist, weißt du sicher, dass am 22.08.2020 der internationale Tag der Fische war. Deshalb, und auch nur deshalb schreibe ich über Hundeschwimmen, denn Buffy ist alles, nur keine Fan von Wasser 😄 Wenn unser Hund eine Pfütze sieht, wird direkt panisch nach einem Umweg gesucht. Ist keiner da, weil alles nass, wird der Mensch hilflos angeschaut à la “trag mich!” 😄 
Wenn dein Hund im Gegensatz zu unserer Buffy ein Fan von Wasser ist, haben wir hier ein paar Tipps, die du fürs Hundeschwimmen kennen solltest 🙂 

Inhaltsverzeichnis

Damit du und dein Hund Spaß am Schwimmen habt, gibt es einige Dinge, die du aus Sicherheitsgründen beachten solltest.
 

Grundvoraussetzungen

Damit dein Hund den Anforderungen des Wassers überhaupt gewachsen ist, sollte er körperlich dazu in der Lage sein. Alte und kranke oder angeschlagene Tiere sollten höchstens bei der Physiotherapie gesichert und geführt im Wasser plantschen. Auch für kurzschnauzige, kurzbeinige und für besonders kleine Hunde kann Wasser, in dem sie nicht stehen können, lebensgefährlich sein. 
 

Sicher schwimmen mit Hund

Wenn dein Hund noch keine Erfahrungen mit dem Schwimmen hat, solltest du besondere Acht auf die Sicherheit legen, aber auch erfahrene Schwimmer sollten nicht unbeaufsichtigt im Wasser plantschen. 
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Beginne stehts an einer seichten Stelle im Wasser, statt mit deinem Hund direkt ins kühle Nass zu springen. Ein vom Hund eigenständig nutzbarer Ein- und Ausstieg sollte selbstverständlich sein. 
Mache die ersten Schritte ins Wasser und lade deinen Hund ein, dir zu folgen. Zwinge deinen Hund niemals ins Wasser hinein, du könntest ihn damit nachhaltig vor Wasser verängstigen! 
Gerade für Anfänger oder noch unsichere Schwimmer bieten sich Schwimmwesten für Hunde* an. Alternativ kannst du deinen Hund von vorne mit einer Hand unter der Brust leicht führen und stützen, so dass er sich an daran gewöhnen kann, sich im Wasser zu bewegen.

Risiken beim Hundeschwimmen

Es gibt wie bei allem was Spaß macht leider auch einige Risiken, vor denen wir dir warnen möchten, denn manche davon sind gar nicht so selbstverständlich.

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Im Wasser

Vor allem stehende Gewässer können eine sehr schlechte Wasserqualität aufweisen. Achte auf Warnungen vor Blaualgen und informiere dich ggf. vor dem Ausflug an den See oder ans Meer im Internet über die aktuelle Wasserqualität vor Ort. Stinkendes, öliges Wasser solltest du mit deinem Hund selbstverständlich meiden. 
Auch Wasserpflanzen wie “normale” Algen können zur Gefahr werden, wenn sich dein Hund darin verheddert!
 
Beim Schwimmen in Salzwasser besteht die Gefahr, dass dein Hund zu viel Salzwasser trinkt. Dies solltest du unterbinden, da zu viel Salzwasser zu Durchfällen und Krämpfen führen kann. Biete stattdessen stets frisches Trinkwasser an, auch bzw. vor allem am Strand! 
Nicht nur in fließenden Gewässern kann eine Starke Strömung zur Gefahr werden, auch in Baggerlöchern entstehen zum Teil gefährliche Strudel!
 

Am Strand

Feuchter Sand kann an den Pfoten deines Hundes wie Schmirgelpapier wirken! Kontrolliere regelmäßig, aber vor allem nach dem Ausflug die Pfoten und Zehenzwischenräume deines Hundes. Spüle restlichen Sand unbedingt ab! Um die Pfoten nach einem Strandausflug zu Pflegen eignen sich vor allem Fettcremes wie z.B. Ringelblumensalbe*.
 
Im Sand und am Ufer können aber auch weitere Gefahren wie spitze Steine, Glasscherben oder sogar Angelhaken lauern. Kontrolliere also stets eure Umgebung, bevor du deinen Hund an und ins Wasser lässt.
Viele unterschätzen die Sonne an Tagen, die nicht so heiß sind. Dein Hund und auch du könnten aber einen Sonnenbrand bekommen! Gerade Hunde mit besonders kurzem, drahtigem Fell sind davon betroffen, aber auch ein felliger Havaneser sollte mindestens den Nasenrücken mit Sonnenschutz für Hunde* eingecremt werden!
Nach dem Baden solltest du die Ohren deines Hundes vor allem von innen abtrocknen, da dort, vor allem bei Schlappohren, sonst ein prima Nährboden für Infektionen entstehen kann.
Auf keinen Fall solltest du deinem Hund Stöckchen ins Wasser werfen, denn es gab schon böse Verletzungen bei Hunden, die im Wasser mit Stöckchen gespielt haben. Dein Hund kann sich daran regelrecht aufspießen! Besser geeignet zum Spielen im Wasser sind schwimmfähige Dummys* oder Frisbees*.
Wenn dein Hund seine Rute nach eurem Schwimmausflug am Ansatz waagerecht hält und sie kurz hinter dem Ansatz schlaff nach unten abknickt, hat dein Hund sehr wahrscheinlich eine Wasserrute. Das ist eine äußerst schmerzhafte Verletzung des Rutenansatzes und der umliegenden Nerven und kann durch übermäßiges Baden in kaltem Wasser entstehen. Hier hilft nur ein Besuch beim Tierarzt.
 
Bei all den Risiken solltest du aber nicht den Spaß vergessen, den du und dein Hund beim Schwimmen haben solltet 🙂 Wenn dein Hund sich im Wasser erstmal sicher fühlt, kann das eine großartige gemeinsame Abkühlung im Sommer sein 🙂 Viel Spaß beim Schwimmen!
Geht dein Hund gerne ins Wasser oder ist er so wasserscheu wie Buffy? Verrate es uns gerne in einem Kommentar.

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